Kostenloser Szenarioreport · PDF in 90 Sekunden
Der Szenarioreport vergleicht drei Wege für frei verfügbares Kapital: liquide halten, in eine vermietete Immobilie investieren oder in eine Photovoltaikanlage mit Investitionsabzugsbetrag. Alle drei werden mit derselben Methode gerechnet — Einkommensteuertarif nach § 32a EStG, AfA-Sätze und § 7g EStG aus dem Gesetz, alle übrigen Werte aus Ihren Eingaben. Sie erhalten Steuerwirkung, Cashflow, Liquidität und Kapitalbindung über 10, 15 oder 20 Jahre, einen Stresstest und die Risiken je Weg. Der Report empfiehlt kein Szenario und prüft nicht Ihren Einzelfall.
Von Moritz Graf von Bernstorff · 29+ Jahre Erfahrung in Kapitalanlage-Immobilien und Green Tech · Rechtsstand 5. September 2026
Szenarioreport startenAcht Eingaben, dann Ihre Annahmen je Szenario. Die Vorschau zeigt Grenzsteuersatz, Steuerlast und je Weg eine Kennzahl. Den vollständigen Vergleich über 10 bis 20 Jahre erhalten Sie als PDF.
1. Acht Eingaben
Steuerjahr, Veranlagung, Einkommen, Status, Liquidität, Investitionssumme, Horizont, Bestandsimmobilie. Kein Name, keine E-Mail.
2. Ihre Annahmen
Verzinsung, Kaufpreisaufteilung, Zins, Miete, PV-Ertrag laut Angebot. Wir schlagen keine Werte vor – Sie bestätigen jede Annahme.
3. Vorschau und PDF
Grenzsteuersatz, Steuerlast und je Szenario eine Kennzahl sofort. Der vollständige Vergleich kommt als PDF gegen Ihre E-Mail-Adresse.
Die meisten Rechner im Netz beantworten eine Frage: Wie viel Steuern spare ich mit diesem Objekt? Der Szenarioreport stellt die Frage anders: Was passiert mit Ihrem Kapital auf drei Wegen, wenn alle drei mit derselben Methode gerechnet werden? Szenario A hält die Liquidität liquide und ist der neutrale Anker – kein Verlust, kein „verschenktes Geld“. Szenario B kauft eine vermietete Immobilie im Privatvermögen: AfA nach § 7 Abs. 4 EStG, Schuldzinsen und Bewirtschaftung als Werbungskosten, Tilgung aus dem Cashflow. Szenario C investiert im Betriebsvermögen in eine Photovoltaikanlage und nutzt – wenn § 7g EStG anwendbar ist – den Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung.
Für alle drei Wege sehen Sie dieselben Zeilen: eingesetztes Eigenkapital, Steuerwirkung im ersten Jahr und kumuliert, Liquidität in Jahr 1, 5 und 10, Cashflow pro Jahr, Kapitalbindung und Restschuld. Was nicht belegbar ist, steht nicht in der Tabelle: keine Wertsteigerung, kein Veräußerungsgewinn, keine Umweltwirkung. Der Ratgeber zu hoher Steuerlast erklärt, warum der Grenzsteuersatz und nicht der Durchschnittssteuersatz über die Wirkung jeder Abschreibung entscheidet; der IAB-Ratgeber zeigt, warum der Investitionsabzugsbetrag verlagert statt endgültig zu sparen.
Wer eine Wohnung vermietet, versteuert nicht die Miete, sondern den Überschuss aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG): Kaltmiete abzüglich Werbungskosten. Dazu zählen Schuldzinsen, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten und die AfA auf den Gebäudeanteil (§ 9, § 7 Abs. 4 EStG) – nicht aber die Tilgung. Ist der Überschuss negativ, mindert er Ihr übriges Einkommen; ist er positiv, erhöht er es. Der Report legt dieses Ergebnis Jahr für Jahr auf den Einkommensteuertarif nach § 32a EStG und weist Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer getrennt aus.
Der Unterschied zu einem einfachen Mieteinnahmen-Rechner: Sie sehen nicht nur die Steuer im ersten Jahr, sondern wie der Effekt sinkt, weil der Zinsanteil der Annuität mit jeder Tilgung kleiner wird – und ab wann aus der Entlastung eine Belastung wird.
Szenario B ist der Steuerrechner für die vermietete Eigentumswohnung. Sie wählen das Bundesland – die Grunderwerbsteuer kommt aus der Landestabelle (§ 11 GrEStG) – sowie Fertigstellungsjahr, Eigenkapital, Zins, Tilgung und Bruttomietrendite. Nicht umlagefähiges Hausgeld, Leerstand, Grundstücksanteil und Mietsteigerung setzen Sie unter „Weitere Annahmen“; was Sie nicht setzen, rechnet mit 0 und wird im Report als Hinweis ausgewiesen. Zuführungen zur Erhaltungsrücklage der Eigentümergemeinschaft setzt der Report bewusst nicht als Werbungskosten an, weil sie erst bei tatsächlicher Verwendung abziehbar sind.
Das Ergebnis: Steuerwirkung, Cashflow vor und nach Steuern, Liquiditätsverlauf und Restschuld über 10, 15 oder 20 Jahre – und im Stresstest, was passiert, wenn der Zins um zwei Prozentpunkte steigt oder die Wohnung drei Monate im Jahr leer steht. Wie die Kaufpreisaufteilung die AfA bestimmt, erklärt der Ratgeber zur AfA bei vermieteten Immobilien.
Für Baudenkmale sieht § 7i EStG erhöhte Absetzungen auf die von der Denkmalbehörde bescheinigten Sanierungskosten vor: acht Jahre je 9 %, danach vier Jahre je 7 %. Der Altbauanteil wird weiter linear abgeschrieben. Im Rechner wählen Sie unter „Weitere Annahmen“ das AfA-Modell „Denkmal“ und geben den Sanierungsanteil am Gebäudeanteil an; der Report zeigt, wie stark sich der Steuereffekt auf die ersten zwölf Jahre konzentriert und was danach bleibt. Ob und in welcher Höhe die Behörde die Kosten bescheinigt, ist Voraussetzung – nicht Ergebnis – der Rechnung.
| Seite | Inhalt | Regel |
|---|---|---|
| 1. Ihre Ausgangslage | Eingaben, Grenzsteuersatz, Steuerlast im Status quo, Liquidität. | Nur Ihre Daten und § 32a EStG |
| 2. Szenario A – Status quo | Ihre Liquidität über den Horizont, neutral dargestellt. | Neutral, kein „Verlust“ |
| 3. Szenario B – Immobilie | Cashflow vor und nach Steuern, AfA, Liquiditätsverlauf, Restschuld. | Annahmen-Kasten oben |
| 4. Szenario C – PV mit IAB | Wirkung im Abzugsjahr, Hinzurechnung, AfA-Verlauf, Cashflow, Liquidität. | Annahmen-Kasten oben |
| 5. Vergleich | Identische Zeilen für A, B und C – keine Rangfolge. | Keine Ampel, keine Rangfolge |
| 6. Stresstest | Zins +2 Pp, Leerstand 3 Monate, PV-Ertrag −15 %, Steuersatz −5 Pp. | Jede Kennzahl neu gerechnet |
| 7. Risiken und Sensitivität | Was je Weg schiefgehen kann und welche Annahme am stärksten wirkt. | Geprüfte Textbausteine |
| 8. Acht Fragen | Für Ihren Steuerberater und Ihre Finanzierung – plus Pflichthinweis. | Kooperativ gegenüber Steuerberatern |
Kopfzeile jeder Seite: „Modellrechnung auf Basis Ihrer Eingaben — keine Steuerberatung.“ Fußzeile: Rechtsstand, Erstellungsdatum und Quelle aller Steuerparameter.
Alle Formeln, Paragrafen und Auslassungen sind auf der Methodikseite öffentlich dokumentiert – ohne Anmeldung.
Pflichthinweis
Der Szenarioreport ist eine vereinfachte Modellrechnung auf Basis Ihrer Eingaben und allgemeiner gesetzlicher Regelungen. Er ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung und prüft nicht, ob die genannten Regelungen in Ihrem Einzelfall anwendbar sind. Bitte besprechen Sie die Ergebnisse mit Ihrem Steuerberater.
Der Report zeigt die Zahlen. Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir sie wirtschaftlich ein – Liquiditätsreserve, Finanzierung, Anlagehorizont. Die steuerliche Prüfung bleibt bei Ihrem Steuerberater.
Erstgespräch anfragen